Erfolgreicher Einsatz für Erhalt der L600

Erfolgreicher Einsatz für Erhalt der L600

FDP-Landtagskandidat Jürgen Abt würdigte Leistung in Sandhausen

Auf Einladung der FDP Sandhausen stellte Landtagskandidat Jürgen Abt sich und seine politischen Ziele in dieser Gemeinde vor. „Die Werk-Realschule, Realschule und Gymnasien sollen erhalten und gestärkt werden“, erklärte der Freidemokrat. Besonders begrüßte Abt den Erhalt der Landesstraße L600 und würdigte den erfolgreichen Einsatz des FDP-Ortsverbands Sandhausen dafür.

Juergen_Abt_267x400
Jürgen Abt

FDP-Ortsverbandsvorsitzender Ernst Klinger begrüßte Jürgen Abt als Gast in der Liberalen Runde. Mit seiner fast 30jährigen Berufserfahrung als Bankkaufmann und in der Bankbetriebsorganisation und seinem Studienabschluss als Diplom-Kaufmann sieht Jürgen Abt sich bestens vorbereitet für einen verantwortungsvollen Umgang im Landtag mit den Themen Finanzen und Zukunftsinvestitionen. Jürgen Abt ist Stadtrat in Rauenberg, verheiratet und Vater eines sechsjährigen Sohnes. Der frühere FDP-Kreisrat Dr. Heinz Bahnmüller bezeichnete ihn als hervorragenden Landtagskandidaten, dessen politische Positionen deutlich auf liberalen Grundüberzeugungen fußten.

Jürgen Abt erklärte, dass ihm besonders die Bildung am Herzen liege. Er sprach sich dafür aus, dass die Schulen vor Ort mehr Freiheiten erhalten, um selber entscheiden zu können, wie sie ihr Angebot gestalten. „Bestes Beispiel ist hier G8 oder G9“, erklärte der Freidemokrat. Dabei gehe es nicht darum, mehr Lerninhalte für die Kinder und Jugendlichen zu realisieren, sondern den Stoff auf längere Zeit zu verteilen. Daher benötige man für G8 oder G9 auch nicht unterschiedliche finanzielle Mittel. Es gehe nur darum, den Zeitraum zu strecken, damit Schüler mehr Zeit hätten zu reifen und den Lernstoff aufzunehmen. Außerdem sollten die Schulen mit modernen Methoden und Mitteln ausgestattet sein. „Die Kommunen dürfen dabei nicht allein gelassen werden“, hob Abt hervor. Damit Kinder unabhängig vom Wohnort aus eigener Kraft vorankommen können, müssten alle Schulen bestmöglich ausgestattet sein. Die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung sei auf ihre Auswirkungen hin zu überprüfen. Gegebenenfalls sei eine modifizierte Empfehlung wiedereinzuführen, die die Begabungen der Kinder berücksichtige.
Beim Thema „Verkehr“ wies Jürgen Abt auf die Forderung der FDP zum Erhalt des Regionalexpress von Heidelberg nach Stuttgart oder zur Bereitstellung eines mindestens gleichwertigen Ersatzes hin. „Freiheit bedeutet auch mobil zu sein und das Verkehrsmittel frei wählen zu können“, erklärte er. Im Falle seiner Wahl in den nächsten Landtag will er auch verhindern, dass der Erhalt der L600 erneut in Frage gestellt werden wird.

Für die Wirtschaft und für die private Lebensqualität sei Zugriff auf schnelles Internet ein Muss. Beim Ausbau des Breitbandangebots sei die private Wirtschaft mit kurzfristigem Gewinndenken nicht gut aufgestellt. Überhaupt sei es fraglich, ob erdgebundene Verkehrswege dem Wettbewerb ausgesetzt sind und damit überhaupt Gegenstand der privaten Wirtschaft sein können. Auch hier könne man die Kommunen nicht alleine lassen. Die Freien Demokraten wollten 1 Mrd. Euro investieren durch Entnahme dieser Mittel aus der Landesstiftung. „Dieses durchdachte und stimmige Finanzierungskonzept unterscheidet uns von anderen“, sagte der Landtagskandidat. Die FDP betrachte dies als eine Investition in die Zukunft und stehe für Fortschritt.

Mit Blick auf das Neubaugebiet in Sandhausen nannte Jürgen Abt eine Liberalisierung der Landesbauordnung als eines seiner politischen Ziele. Die aktuellen Regelungen zu abschließbaren überdachten Fahrradständern, zu Rollator-Abstellplätzen auf den Gängen und zur Begrünung von Dächern und Fassaden bei kleinen Grundstücken seien kontraproduktiv. Durch eine Liberalisierung wolle er erreichen, dass die Bauherren günstiger und freier bauen können und dass günstiger Wohnraum entstehen könne.

„Die Freien Demokraten sehen Kultur als wichtig an“, sagte Abt weiter. Nur wolle die FDP keine Kulturhalle in jedem Ort zu jedem Preis. Förderanreize führten in der Regel zu hohen Verschuldungen der Gemeinden, die deren Spielraum für die Zukunft einengen. „Ich werde mich gegen jeden Förderanreiz wenden, der Kommunen dazu verleitet Geld auszugeben, welches sie nicht haben“, erklärte der Landtagskandidat.

Für Fragen steht Jürgen Abt gerne zur Verfügung unter E-Mail juergen.abt (at) fdp-wiesloch.de.

Kommentare sind abgeschaltet.