“Zurück in die Zukunft: Was wir von Bildungskonzepten aus der Nachkriegszeit lernen können”

Eine Betrachtung der Aufbruchsstimmung deutscher Pädagogik durch FDP-Landtagskandidat Thorsten Krings

Landtagskandidat Prof. Dr. Thorsten Krings (Foto: Thorsten Krings)

Kaum ein Thema wird zurzeit so intensiv diskutiert wie Bildungspolitik. Der FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis 37 (Wiesloch) Prof. Dr. Thorsten Krings lädt herzlich ein zu einem Online-Talk darüber am Mittwoch, 3. März 2021, um 19:00 Uhr. Interessenten werden gebeten, sich zuvor anzumelden per Mail an thorsten.krings@fdp-wiesloch.de. Dann werden sie die Zugangsdaten zu diesem Online-Talk erhalten.

In der Bildungspolitik steht vor allem die Frage nach Teilhabe im Mittelpunkt. Kritiker werfen dem Bildungssystem vor, dass die Bildungschancen wieder maßgeblich von der sozialen Herkunft der Schüler abhängen. Andere Kritiker sehen Geschlechterrollen kritisch. Dann wiederum gibt es Stimmen, die vor Gleichmacherei und Niveauverlust mahnen. In seinem Vortrag „Was wir von Bildungskonzepten aus der Nachkriegszeit lernen können“ legt FDP-Landtagskandidat Prof. Dr. Thorsten Krings dar, dass die Fragestellung keineswegs neu ist. Bereits in den 60er Jahren war Bildungsgerechtigkeit eine zentrale Herausforderung für die Landespolitik in Baden-Württemberg. Am Beispiel der Untersuchungen des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Kurt Aurin in den sechziger Jahren und der daraus entstandenen Modellschule in Osterburken erläutert Krings, wie man damals der sozialen Selektion entgehen wollte, wie die Schule Defizite des Elternhauses ausgleichen sollte und welche heute wieder modernen Modelle zum selbstgesteuerten und talentbasierten Lernen es schon damals gab. In Anschluss an diesen Impulsvortrag möchte der liberale Landtagskandidat mit den Teilnehmern darüber diskutieren, welche dieser Ansätze noch geeignet sind, um den Herausforderungen an die Bildungspolitik  in der begonnenen Dekade gerecht zu werden.