Jürgen Abt beim „Politischen Frühstück“ der Alevitischen Gemeinde Wiesloch

Jürgen Abt beim „Politischen Frühstück“ der Alevitischen Gemeinde Wiesloch

FDP-Landtagskandidat erläuterte seine Wahlziele

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Jürgen Abt

Die Einladung der Alevitischen Gemeinde Wiesloch an die Landtagskandidaten der demokratischen Parteien zur Vorstellung ihres Wahlprogramms nahm auch Jürgen Abt (FDP) gerne an. Beim „Politischen Frühstück“ in deren Gemeindezentrum in der Baiertaler Straße war der Freidemokrat beeindruckt von der Weltoffenheit der Aleviten, die gerade auch wegen ihres Grundsatzes der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau als toleranteste Strömung des Islam gelten. Die liberale Einstellung der Aleviten passe hervorragend zu den Freien Demokraten, insbesondere nach der Neuausrichtung mit der stärkeren Betonung auf die Freiheit des Einzelnen.

„Die Freien Demokraten bieten konstruktive Lösungen an“, bemerkte Abt zur aktuellen Flüchtlingskrise und forderte dazu auf, Lösungen zu wählen und nicht die Parteien, die nur Probleme aufzeigen. Dazu gehöre zum einen, der Gruppe von Kriegsflüchtlingen direkt einen vorübergehenden humanitären Schutz zu geben bis zum Ende des Krieges in ihrer Heimat. Dazu gehöre zum zweiten, Verfolgten gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention nach Einzelfallprüfung Asyl zu gewähren. Und zum dritten sei ein modernes Einwanderungsgesetz nötig für Menschen, deren Fähigkeiten Deutschland brauche. Auf wen all dies nicht zutreffe, und wer beispielsweise aus einem sicheren Herkunftsland komme, der sei schnellstmöglich zurückzuführen. Großen Dank sprach Abt dem Netzwerk Asyl Wiesloch und allen Helfern für ihr vorbildliches Engagement aus.

Die Themen Bildung und eine gute Zukunft für die Kinder liegen Jürgen Abt, selbst Vater eines sechsjährigen Sohnes, sehr am Herzen. „Um unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten gerecht zu werden, brauchen wir Bildungsvielfalt und unterschiedliche Bildungswege“, betonte der Landtagskandidat. Jeder Mensch solle seinen eigenen Weg gehen und die eigenen Ziele erreichen können. Er plädierte für bezahlbare und gute Kinderbetreuung. Die angebotenen Betreuungszeiten sollten die Arbeitszeit und die Fahrzeiten umfassen. Und alle, die keine Kinderbetreuung durch Dritte wünschen, sollten die Freiheit haben, ihre Kinder selber zu betreuen. „Ein solches hochwertiges Angebot gibt allen Eltern die Freiheit Ihren Beruf weiter ausüben zu können und gute Mütter und Väter zu sein“, konstatierte Abt.

Damit das Angebot an erschwinglichem Wohnraum für die Mitte der Bevölkerung wieder steige, seien neues Bauland, beschleunigte Verfahren und vereinfachte Vorschriften für den Wohnungsbau erforderlich, fuhr der Freidemokrat fort. In Baden-Württemberg seien eine gute Breitband- ebenso wie eine gute Verkehrs-Infrastruktur unabdingbar, wofür die FDP 1 Mrd. Euro investieren wolle. Für eine sichere Energieversorgung seien im windarmen Baden-Württemberg Windkraftanlagen und Subventionen dafür grundfalsch kritisierte Abt. Stattdessen setze er auf Sonnenergie und Energiespeichertechnik.

Jürgen Abt dankte der Alevitischen Gemeinde herzlich für die Einladung zum „Politischen Frühstück“. Der FDP-Landtagskandidat gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Besucher von ihrem Wahlrecht bei der Landtagswahl Gebrauch machen und ihre Stimme für eine demokratische Partei abgeben werden.

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