Verein hat viele Meisterschaften, aber fehlende Hallenkapazitäten

Wiesloch. Bei der TSG Wiesloch waren Freie Demokraten im Gespräch mit deren Vorstand über Erfolge wie Schwierigkeiten dieses Sportvereins. Den Anstoß dazu hatte Stadtrat Dr. Matthias Spanier gegeben. Und die „Doppelpässe“ an Fragen und Antworten spielten FDP-Landtagskandidatin Claudia Felden, TSG-Vorstandsmitglied Manfred Walter und die örtlichen FDP-Vorstände Tim Illies, Bernd Lang und Dr. Spanier sich treffsicher zu.
Manfred Walter berichtete, dass für die TSG, wie auch für andere Wieslocher Sportvereine, nicht genügend Hallenkapazitäten zur Verfügung stehen. Ein weiterer Engpass besteht bei den Schwimmbädern, so dass Schwimmunterricht und auch Training für Wettbewerbe nur eingeschränkt möglich sind.

Eine wesentliche Ursache dafür benannte Claudia Felden mit der dramatischen Finanzsituation in Wiesloch und in Leimen, wo sie Bürgermeisterin ist, wie auch fast aller Kommunen landauf, landab. Daran müsse sich dringend etwas ändern. Die Landtagskandidatin erklärte: „Für ihre Aufgaben brauchen die Gemeinden die notwendigen finanziellen Mittel!“ Das Konnexitätsprinzip -. d.h. wer bestellt, bezahlt – müsse für das Land wie auch für den Bund wieder gelten. „Dafür trete ich ein, dafür kämpfe ich!“, betonte Felden. Dann werde es auch der Stadt Wiesloch möglich, Sportstätten und Schwimmbäder zu erhalten und zu sanieren.
Neben diesen Problemen gab es auch Positives zu berichten. Manfred Walter freute sich darüber, dass die TSG kürzlich die Rekordzahl von 139 Sportlerinnen und Sportler für im Vorjahr errungene Meisterschaften in Einzel und Mannschaft ehren konnte. Zum Erringen dieser Erfolge hätten auch die engagierten Trainerinnen und Trainer, Helferinnen und Helfer wesentlich beigetragen. Landtagskandidatin Claudia Felden und die weiteren FDP-Vertreter gratulierten der TSG Wiesloch und deren Mitgliedern zu diesen Meisterschaften und sahen den Verein als eine Bereicherung für Wiesloch an. Die Freien Demokraten dankten Manfred Walter für das Gespräch und planen diesen Informationsaustausch in Zukunft fortzusetzen.